Bericht zum Pokalfinale der B- und C-Juniorinnen

8.7.2019

 

"Ich bin unsagbar stolz auf die Mädels"

Die B-Juniorinnen des TuS Kleines Wiesentals besiegen den ESV Waldshut deutlich mit 7:1 / Die C-Juniorinnen kommen mit 1:14 unter die Räder des FC Wittlingen

 

WITTLINGEN/KLEINES WIESENTAL. (M.Weber) "Das war schon unmenschlich bei den Temperaturen zu kicken", befand Daniel Brunner im Anschluss an die beiden Bezirks-Pokalfinalspiele der C- und B-Juniorinnen um den Naturenergiepokal.

Bei weit über 30 Grad Celsius im Schatten gab es zuerst eine zweistellige Niederlage für die C-

Juniorinnen und anschließend einen deutlichen Sieg für die B-Juniorinnen des TuS Kleines Wiesental. Und auf dem Feld gab es natürlich keinen Schatten, selbst für die Zuschauer waren Schattenplätze rar gesät.

"Ich bin unsagbar stolz auf die Mädels und hätte keinen besseren Abschluss haben können", freute sich der Trainer der B-Juniorinnen, der beim Finale gemeinsam mit Lukas Kasimir zum letzten Mal an der Linie stand, "aber geleistet haben das die Mädels und die haben das verdammt klasse gemacht". Und Lukas Kasimir fügte hinzu: "Geil, dass wir das gewonnen haben - das haben die Mädels sich verdient nach der langen Saison". Vorausgegangen war ein denkwürdiges Match, beim dem Anna Heitzmann für den TuS Kleines Wiesental den viel umjubelten ersten Treffer erzielte. Nach dem Ausgleich der Waldshuterinnen folgte ein Doppelschlag durch eine verunglückte Flanke von Dana Brunner, die den Weg direkt ins Tor fand und Sekunden später durch das Tor von Lilly Fehr, das die zahlreichen mitgereisten Fans aus dem Kleinen Wiesental mit großem Jubel quittierten und welches schon eine Art Vorentscheidung vor der Halbzeitpause war. Nach der Pause drehten die Mädels von Brunner und Kasimir nochmal auf, ein Kopfballtor von Lisa Grether nach einem Eckball und ein Alleingang von Hanna Steffen mit Torabschluss, die in der eigenen Hälfte startete und nicht mehr gestoppt werden konnte, sorgten für einen beruhigenden Vorsprung. Ein Freistoßtor von Jana Berger und ein weiterer Treffer von Anna Heitzmann machten den Siebenerpack komplett. Als dann die Torhüterin vom ESV trotz zahlreicher Trinkpausen mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte, beschlossen die Teams und der Schiedsrichter einvernehmlich die restliche Spielzeit nicht mehr auszuspielen. Somit stand der Pokalsieg für den TuS fest. Nach ersten Jubelstürmen holten die Trainer das Team nochmal zusammen, um lobende Worte an die Spielerinnen zu richten. Auch Geburtstagskind Lilli Kropf ergriff das Wort und bedankte sich für dieses ganz besondere Geburtstagsgeschenk.

Die C-Juniorinnen waren zwar enttäuscht, dass es bei ihnen nicht mit dem Pokalsieg geklappt hatte, doch mussten sie die Klasse der Wittlingerinnen anerkennen. Bereits nach wenigen Minuten stand es 5:0 für den FC Wittlingen und bei der Hitze fehlte die Kraft, dagegenzuhalten. Als Jana Grether zwischenzeitlich das 1:6 erzielte, war der Jubel der zahlreichen mitgereisten Fans aus dem Kleinen Wiesental trotzdem groß. Es sollte der einzige Treffer der C-Juniorinnen bleiben, die schließlich mit 1:14 das Spiel verloren. Die Trainerinnen hatten jedoch tröstende Worte für ihre Schützlinge. Auch die aktuellen B-Juniorinnen hatten als C-Juniorinnen das Pokalfinale gegen den FC Wittlingen zweistellig verloren und konnten jetzt auch bei den Extrembedingungen überzeugen. "Das war für uns die Sahnehaube der Saison", war für Heike von Roden schon allein das Erreichen des Finales etwas Besonderes. Man müsse zudem bedenken, dass einige Spielerinnen aus dem Kleinen Wiesental noch wesentlich jünger sind als ihre Gegnerinnen, von denen zwei den Verein in Richtung SC Freiburg und FC Basel verlassen, was schon die besondere Klasse zeige. Auch spielen mit Hanna Steffen und Nina Kuttler zwei C-Juniorinnen bereits bei den B-Juniorinnen mit.  "Wir wussten, dass es schwer werden würde und Wittlingen sehr stark ist, aber 14:1 zu verlieren ist dann doch sehr bitter", meinte Conny Roser. Jugendleiter Marcus Wienholz zeigte sich insgesamt aber äußerst zufrieden und freute sich über die große Zuschauer-Unterstützung, sogar Pfarrer Christian Rave war mitgekommen. Spontan hatte die Firma Busch aus Maulburg den großen Bus gesponsert, mit dem die Teams und weitere Fans gekommen waren, "Es waren bestimmt über 80 Personen dabei, viele sind noch mit dem PKW gefahren", freute sich Wienholz sich. "Wir sind wie eine große Familie", zeigte sich auch Silke Steffen, Mutter einer Spielerin begeistert über den Zusammenhalt im Tal und begoss den Sieg mit Sekt. In der nächsten Saison werden die beiden Juniorinnen-Teams zusammen gelegt, so dass man auf dem 11-er Feld spielen kann. Dieses Team wird dann von Conny Roser und Heike von Roden trainiert.

Bericht von Monika Weber

Please reload

Copyright © 2018 Tus Kleines Wiesental. Alle Rechte vorbehalten.